Mascha der kleine Medienstar

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Wie wir bereits berichteten, haben wir vergangenen Herbst im Rahmen unserer Undercover-Recherche „An deinem Pelz hängt mein Herz“ eine riskante Tierrettung gewagt und eine junge Polarfüchsin aus den Fängen der polnischen Pelzindustrie befreit. In einer Nacht-und Nebelaktion retteten wir Mascha und brachten sie auf einen Lebenshof.


Die Zustände auf den Pelzfarmen sind ohne Frage katastrophal und würdelos. Umso mehr freut es uns, dass wir wenigstens einem Tier das Leben retten konnten und mit seiner persönlichen Rettungsgeschichte inzwischen Millionen Menschen über die wahren Hintergründe der Pelzproduktion aufklären konnten. Denn Mascha, unsere kleine Polarfüchsin, hatte unglaubliches Glück.

Inzwischen hat sich Mascha sehr gut auf dem Lebenshof in Thüringen eingelebt und sogar neue Freundschaften mit zwei anderen geretteten Füchsen schließen können. Zusammen mit ihren Artgenossen darf sie dort in einem großen Fuchsgehege leben und kann endlich ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben, die ihr zuvor auf der Pelzfarm verwehrt wurden.

Doch nicht nur glücklich, sondern auch deutschlandweit bekannt geworden ist die kleine Polarfüchsin. Die Rettungsvideos von Mascha haben in den sozialen Medien inzwischen knapp eine Million Menschen gesehen und geteilt. Zudem haben diverse Medien bereits über Mascha berichtet so z.B. der WDR in der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ oder Zeitschriften wie die Tina, IN, Freizeit Revue und die Glücks Revue.


Beitrag über Mascha in der „IN“

Aber auch andere Magazine wie NDR Panorama 3, SAT.1 akte , SWR-Zur Sache Baden Württemberg, Strg_F, MDR exakt oder auch das ARD Mittagsmagazin haben über unsere Recherche auf polnischen Pelzfarmen und das Leiden der Tiere berichtet. Durch die Berichterstattungen wurde eine Medienreichweite von rund 50 Millionen erreicht. Es freut uns sehr, dass Maschas Schicksal so viele Menschen berührt und zum Nachdenken über Echtpelz anregt.

Mit der Undercover-Recherche und der Rettung von Mascha wollen wir aufzeigen, unter welchen katastrophalen Bedingungen Pelztiere gehalten werden und wie unnötig das Tragen von Pelz ist, zumal es heutzutage wunderbare Alternativen gibt. Wir wollen aber auch ganz deutlich vor vermeintlichen Kunstpelz warnen, denn wir finden bei unseren Recherchen in Modegeschäften immer wieder gar nicht, irreführend oder falsch gekennzeichnete Produkte. Völlig absurd und einfach nur pervers, aber Echtpelz ist meist sogar billiger als Kunstpelz, daher raten wir, überhaupt kein Pelz zu kaufen, denn nur so kann man sich ganz sicher sein, dass man auch nicht ausversehen Tierquälerei unterstützt.

Wir können sogar einen weiteren kleinen Erfolg verkünden, da die Pelzfarm, aus der wir Mascha befreiten, inzwischen ihren Betrieb eingestellt hat und sich dort keine Tiere mehr befinden. Auch wenn es nur eine kleine Farm war, motiviert es uns enorm weiter zu machen und solange zu kämpfen, bis es gar keine Pelzfarmen mehr gibt!

Mit einer Tierpatenschaft könnt auch Ihr Mascha auf dem Lebenshof besuchen. Schreibt uns gerne eine Nachricht an tierpatenschaft@tierschutzbuero.de, wenn ihr beim nächsten Mal dabei sein möchtet. 

Mehr Informationen über Mascha findet Ihr hier.

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