Fuchs aus Pelzzucht gerettet!

Im August 2019 befreiten wir erstmalig einen weiblichen Fuchswelpen während einer Recherche in Polen aus einer Pelzfarm, in der grauenhafte Zustände herrschten.

Mascha kam wenige Wochen zuvor (vermutlich im Juni) auf der besagten Pelzfarm zur Welt.

Dort verbrachte sie die ersten Wochen gemeinsam mit ihren Geschwistern und der Mutter in einem winzigen Gitterkäfig. Diese Art der Unterbringung ist in Pelzfarmen leider absolut gängig und legal.

Nach nur wenigen Monaten sollte Mascha, wie auch alle andere Tiere auf der Farm, für ihr wunderschönes Fell getötet werden, um dann beispielsweise als Pelzbesatz einer Jacke zu enden.

Völlig verängstigt und teilweise in sehr schlechtem körperlichem Zustand fanden wir die Tiere vor, die in ihrem Leben nie etwas anderes als den schlimmen Gestank und den harten Gitterboden unter ihren Pfoten erfahren hatten. Auf zwischen 800 und 1.000 sogenannten Pelzfarmen werden in Polen insgesamt über 5 Millionen Füchse, Nerze und Marderhunde in engen Käfigen gehalten und das völlig legal. Obwohl Mascha zuvor nie positive Erfahrungen mit Menschen gemacht haben wird, reagierte sie zwar schüchtern, aber dennoch vertrauensvoll und neugierig auf uns.

Wir brachten sie auf einen unserer befreundeten Lebenshöfe. In ihrem neuen Zuhause werden keine Ansprüche und Erwartungen an Mascha gestellt. Sie muss nichts leisten, wird nicht ausgebeutet und vor allem muss sie niemals um ihr Leben bangen.

Seit ihrer Rettung verbringt Mascha ihre Zeit auf einem Lebenshof, auf dem bereits zwei weitere gerettete Füchse leben und mit denen sie sich fabelhaft versteht. Sie ist ein neugieriges und mutiges Fuchsmädchen, das ihrer Art typisch klug und frech an Alltagssituationen herangeht.

Unterstütze Mascha mit einer Tierpatenschaft!

Wenn Du eine Patenschaft für Mascha übernimmst , kannst Du sie regelmäßig besuchen und dieses tolle Fuchsmädchen persönlich kennenlernen. Eine Patenschaft für Mascha ist bereits ab 10 € im Monat möglich.

Eine Patenschaft kann jederzeit per E-Mail oder Postbrief gekündigt werden. Sollte Dein Patentier irgendwann sterben (was leider auch bei bester Betreuung irgendwann geschieht), informieren wir Dich natürlich direkt und Du kannst Dir überlegen, ob Du die anderen Tiere weiterhin mit Deiner Spende unterstützen möchtest.
Als Pat*in erhältst Du regelmäßig Informationen über Deinen Schützling und erfährst natürlich auch, wo Dein Patentier lebt.

Aktuelles von Mascha

Leider geht es Mascha aktuell nicht ganz so gut, wie wir es ihr wünschen würden, weswegen sie sich in tierärztlicher Behandlung befindet. Mascha zeigt seit kürzerer Zeit ungewohnte Verhaltensaufälligkeiten, schläft deutlich mehr und ist ungewohnt zutraulich. Natürlich befindet sie sich trotzdem in ihrem gewohnten Umfeld auf dem Lebenshof, um sie keinem unnötigen Stress auszusetzen. Leider konnte die Ursache für ihr teilweise apathisches und abwesendes Verhalten bisher nicht vollständig geklärt werden. Es liegt daher die Vermutung der behandelnden Ärzt*innen nahe, dass Mascha als Welpe in der Pelzzuchtanlage eine Hirnhautentzündung hatte, die dort vermutlich nicht erkannt und folglich auch nicht behandelt wurde. Sie zeigt keine Anzeichen von Schmerz oder Leid, weswegen wir aktuell keinen Grund sehen, sie zu erlösen. Wir versuchen stattdessen, alles dafür zu tun, Maschas Genesung voranzutreiben und hoffen, dass es ihr bald wieder besser gehen wird. Besuche sind aktuell zu Ihrem Schutz nur aus der Entfernung und zu den festen Besuchsterminen möglich. Wir bitten um Verständnis. (Stand Oktober 2021)

Ja, ich möchte die Patenschaft für Mascha übernehmen.
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Mascha lebt derzeit auf einem befreundeten Lebenshof in der Nähe von Eisenach in Thüringen.

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