Wie eine Tierpatenschaft Leben rettet?

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Das Projekt “Tierpatenschaft mit Herz” ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Deutschen Tierschutzbüros. Bei unseren Undercover-Recherchen gelingt es uns immer wieder, Tiere aus den Fängen der Massentierhaltung und Pelztierzucht zu befreien. Diese Tiere bringen wir auf Lebenshöfe, wo wir ihnen bis an ihr natürliches Lebensende ein bedürfnisgerechtes und liebevolles Zuhause schenken. So ist garantiert, dass den Tieren die bestmögliche Versorgung zukommt und sie ein friedvolles Leben führen können. Ohne die Rettungen würde all unsere Patentiere heute vermutlich nicht mehr leben. Sie wären der Tierindustrie zum Opfer gefallen.

Um die Versorgung und Betreuung unserer Schützlinge sicherzustellen, sind wir jedoch auf Patenschaften angewiesen. Jede einzelne Tierpatenschaft ermöglicht es uns, die anfallenden Kosten für Unterbringung, Futter und medizinische Versorgung zu tragen. Da die laufenden Kosten für unsere geretteten Schützlinge auf den Lebenshöfen nicht allein durch die monatlichen Beiträge einzelner Tierpat*innen gedeckt werden können, sind wir und die Tiere auf die Hilfe möglichst vieler Menschen angewiesen. Darüber hinaus werden, neben der bestmöglichen Versorgung der Tiere, auch weitere Recherchen und Tierrettungen finanziert. Jede Tierpatenschaft trägt also auch dazu bei, dass zukünftig weitere Tiere befreit werden können.

Seit bestehen des Projektes gelang es uns insgesamt über 50 Tiere aus schlimmen Verhältnissen und der Massentierhaltung zu retten! Dies gelang uns durch die Hilfe von Menschen, die unsere Arbeit für die Tiere mit Patenschaften und Spenden unterstützen. Ohne sie wäre dies nicht möglich. 💛

Schwein Lilly vor Mastanlage und Schlachtung bewahrt

Ein gutes Beispiel für eine lebensrettende Befreiung ist die Geschichte von unserem süßen Schweinemädchen Lilly. Diese steht symbolisch für unsere anderen Tierbefreiungen und Geschichten der Tiere, die sich unter unserem Schutz befinden.

Lilly und Sally kamen vor einigen Jahren in einer Schweinezuchtanlage (ähnlich dem sog. “Schweinehochhaus” in Sachsen-Anhalt) zur Welt. Dort lebten sie in völliger Dunkelheit, umhüllt von grauenhaftem Gestank. Auf schmerzhaftem Spaltenboden verbrachten die Ferkel ihre ersten Wochen, bis sie schließlich von ihren Müttern getrennt wurden, um in einer sogenannten Ferkelbucht auf ihren Abtransport in eine Mastanlage zu warten. Von dort aus hätte der letzte Weg in den Schlachthof geführt. Dank der guten Pflege auf dem Lebenshof haben sich die beiden über die Jahre hinweg toll entwickelt. Sie lieben ihren großen Stall und die Weite, die ihnen der Lebenshof bietet. 

Die Rettung von Lilly und Sally steht symbolisch für all die über 50 Millionen Schweine, die aktuell Tag für Tag in deutschen Zucht- und Mastanlagen leiden und sterben müssen.

Durch eine symbolische Patenschaft wirst Du selbst aktiv und rettest einem Tier das Leben!

Eine Übersicht der aktuellen Patentiere findest Du hier!

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