Tierisch tolle Freundschaften! ­čĺ×

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Per Definition im Duden bedeutet Freundschaft ein ÔÇ×auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verh├Ąltnis von Menschen zueinanderÔÇť. Mit eigenen Worten wird mit Freundschaft eine Beziehung zwischen zwei Individuen beschrieben, die einander sympathisch sind, einander vertrauen und sich m├Âgen.

Lange Zeit dachte man, dass diese besondere Art der Beziehung nur f├╝r Menschen gilt, doch inzwischen ist durch wissenschaftliche Erkenntnisse klar: Freundschaftliche Verh├Ąltnisse gibt es auch in der Tierwelt.

Ganz besonders sehr kluge Tiere wie Hunde, Schweine oder Rinder pflegen sehr enge Beziehungen zu meist gleichgeschlechtlichen Artgenossen. Hin und wieder kommt es auch dazu, dass Tiere unterschiedlicher Spezies Freundschaften bilden und so auch Schweine und Hunde eine enge Verbindung und freundschaftliche Beziehung aufbauen k├Ânnen. Eine besonders starke Bindung entsteht oft, wenn zwei Tiere miteinander aufwachsen oder ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum miteinander Leben, so wie auch unsere geretteten Tiere auf den Lebensh├Âfen.

Hier siehst Du, welche unserer Tiere sich besonders gut verstehen:

Beste Freunde: Jan, Laura & Stefan

Lilly & Sally

Unsere beiden Schweinem├Ądchen sind richtig gute Freundinnen f├╝r Leben! Die beiden kennen sich seit sie wenige Wochen alt sind. Sie erblickten das Licht der Welt in v├Âlliger Dunkelheit und unter grauenhaftem Gestank in einer Schweinezuchtanlage. Wir konnten die beiden vor ihren Transport in eine Mastanlage retten und schenkten ihnen ein gl├╝ckliches und sicheres Leben.

Schweine sind ausgesprochen neugierige und intelligente Tiere. Man wei├č inzwischen, dass sie ├╝ber ein Ich-Bewusstsein verf├╝gen und sogar intelligenter sind als die meisten Hunde. Sie pflegen enge Bindungen zu ihren Artgenossen und auch dar├╝ber hinaus sind Freundschaften nicht un├╝blich.

Lilly und Sally leben seither auf einem Lebenshof, wo sie artgerecht und liebevoll umsorgt werden. Seit Beginn sind die beiden unzertrennlich, schlafen jede Nacht gemeinsam im gem├╝tlichen Strohbett ein und teilen sogar die beliebten Schlammpf├╝tzen miteinander. Wenn das nicht echte Freundschaft ist?!

Mascha

Polarf├╝chsin Mascha, die wir aus einer polnischen Pelzfarm befreiten, hatte auch das gro├če Gl├╝ck ebenfalls auf einem sch├Ânen Lebenshof ihr dauerhaftes Zuhause beziehen zu k├Ânnen. Dort hat sich die F├╝chsin sehr gut eingelebt und Freundschaften mit zwei weiteren geretteten Artgenossen schlie├čen k├Ânnen. Zusammen mit ihnen darf sie dort ein gro├čes Au├čengehege bewohnen und kann endlich ihre nat├╝rlichen Bed├╝rfnisse ausleben, die ihr zuvor im K├Ąfig verwehrt wurden. Auch wenn F├╝chse in der Natur eigentlich nur sehr selten im Verbund miteinander Leben, sind Mascha und die anderen beiden F├╝chse eng miteinander verbunden. Sie spielen und kuscheln sogar gelegentlich miteinander – f├╝r uns ein klares Zeichen f├╝r Freundschaft! ­čśŹ

Die K├╝he – Marla, Zwergi & Co.

K├╝he sind h├Âchst soziale Tiere und sogar in der Lage zwischen 50 und 70 ihrer Artgenossen zu erkennen. So entwickeln sie Freundschaften zueinander und l├Âsen diese auch wieder auf, wenn sie sich z. B. schlecht behandelt f├╝hlen. Dar├╝ber hinaus bilden sie soziale Hierarchien innerhalb der Herde und verf├╝gen dabei ├╝ber eine Vielzahl von Emotionen (z. B. Angst oder Freude). Unsere K├╝he haben einen engen Herdenverband und kennen sich teilweise seit Kindesalter. Marla und Zwergi sind beispielsweise Seite an Seite gro├č geworden und spielen auch noch heute im erwachsenen Alter hin und wieder miteinander. ­čĺľ

Hilde, Emil & Franzi

Zwar gelten Enten als soziale Tiere, leben aber von der Natur aus eher in Paarbeziehungen oder tempor├Ąr im Familienbund. Unser kleines Ententrio auf dem Lebenshof, das wir gemeinsam aus einer Mastanlage befreiten, scheinen aber von dieser besagten Norm abzuweichen und ist seit der Rettung stets gemeinsam anzutreffen. Besonders Hilde und Franzi lieben es, dicht aneinander gekuschelt eine Mittagsruhe im Schatten abzuhalten oder gemeinsam auf Futtersuche zu gehen. Es ist wundervoll zu sehen, dass sie sich gegenseitig Sicherheit geben und ihre Gegenwart sch├Ątzen!

Kaninchen

Wie wir Menschen auch haben Kaninchen enge Freundschaften zu anderen Kaninchen. Ebenso gibt es immer Tiere und Charaktere, die sie weniger m├Âgen. Zu den Grundbed├╝rfnissen eines Kaninchens geh├Ârt ein Sozialpartner der gleichen Art, sprich mindestens ein zweites Kaninchen.┬áBesonders in der sog. „Haustierhaltung“ werden Kaninchen leider sehr oft in „Einzelhaft“ in viel zu kleinen Gehegen gehalten. Kommt es dann aufgrund der Enge zu Streit unter den Tieren, leben diese meist ab diesem Zeitpunkt nur noch alleine im K├Ąfig und gelten als aggressiv und nicht sozial. Dabei ist die falsche Haltung und der nicht vorhandene Platz Grund f├╝r diese Aggressivit├Ąt.
Unsere Kaninchen auf dem Lebenshof haben viel Platz, Besch├Ąftigungsm├Âglichkeit und Artgenossen, um ihre Sozialpartner frei ausw├Ąhlen zu k├Ânnen.

Kart├Âffelchen (der leider vor einigen Jahren verstarb) war sehr beliebt unter den anderen Kaninchen und liebte besonders seine beste Freundin, die er gerne stundenlang mit Fellpflege als Zeichen seiner Freundschaft verw├Âhnte.­čśä

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  1. Karin Erker

    Die nutztierhaltung muss endlich abgeschafft werden, damit das tierleid endlich aufh├Ârt. Schrecklich, was die Tiere durch Menschen erleiden m├╝ssen und das muss sich f├╝r die Zukunft ├Ąndern. Tiere sind Lebewesen und keine Ware. Sie m├╝ssen artgerecht in der Region gehalten werden. Wir m├╝ssen die tierqu├Ąlerei stoppen.

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